Geschafft! 10 Tage Sanitätsdienst auf dem Wiesenmarkt

Bilanz Wiesenmarkt 2014

Besatzung eines Dienstes auf dem Erbacher Wiesenmarkt 2014
Besatzung der Sanitätsstation des Wiesenmarktes

Auch im Jahr 2014 wurde der Sanitätsdienst auf dem Erbacher Wiesenmarkt von der SEG Erbach durchgeführt. Insgesamt wurden von 25 ehrenamtlichen Helfern und 8 Ärzten über 960 Stunden Dienst geleistet. Die Sanitätsstation war über den gesamten Markt von 13Uhr (sonntags und dienstags ab 10Uhr) bis Marktende meist 3 Uhr mit einem Arzt und mindestens 5 Helfern sowie zwei Fahrzeugen besetzt. Desweiteren waren noch einige Sonderdienste, wie zum Beispiel zwei Reitturniere, das Kinderspielfest und das Pferderennen zu besetzen. Allein beim Pferderennen am zweiten Sonntag war die SEG mit 4 Fahrzeugen, 14 Helfern und 2 Ärzten auf dem Sportgelände um die Sicherheit der Sportler und Besucher sicher zu stellen.

 

Über den gesamten Wiesenmarkt wurden über 170 Patienten von unseren Helfern versorgt und den diensthabenden Ärzten vorgestellt. Durch die Präsenz der Ärzte konnten einige Patienten direkt vor Ort versorgt werden, ohne dass sie in ein Krankenhaus transportiert werden mussten. Die Palette der Patieten reichte von einem einfachen Pflaster bis hin zu massiven Kreislaufbeschwerden oder Frakturen.

 

 

Alljährliche Übung vor dem Wiesenmarkt

Wie jedes Jahr fand am Mittwoch vor dem Wiesenmarkt (16.07.) eine Übung auf dem Marktgelände statt. Diese Übung wurde von der SEG Erbach in Zusammenarbeit mit den Feuerwehren Erbach und Dorf Erbach durchgeführt. 

Die Sanitätsdienst der SEG auf dem Wiesenmarkt wurde zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert, zeitgleich wurden die Feuerwehr Erbsch und Dorf Erbach sowie die restliche SEG alarmiert. Als Unfallsezenario wurde angenommen, dass der Fahrer eines PKW einen Herzinfakt erlitten hat und dadurch die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Er durchbrach die Absperrung und raste in eine Gruppe Marktbesucher und prallte gegen einen Baum und einen Stromkasten. Bei diesem Unfall wurden 8 Personen teilweise schwer verletzt. Zwei Personen mussten von der Feuerwehr aus dem PKW befreit werden bevor sie von Mitgliedern der SEG versorgt wurden. Insgesamt wurden 10 Patienten von der SEG gesichtet und behandelt. Die SEG war mit 18 Helfern sowie 5 Fahrzeugen vor Ort. Die beiden Feuerwehren unterstützten die Übung mit ca. 25 Helfern.

 

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Fortbildungstag mit dem G-ABC Zug Odenwald

Am 24.05. wurde von der SEG Erbach gemeinsam mit dem G-ABC Zug Odenwald ein Fortbildungstag durchgeführt. Ziel war es die Konzepte der beiden Einheiten zusammenzufügen und die Zusammenarbeit zu optimieren.
Die Fortbildung begann mit einem Theorieblock, in dem die Konzepte gegenseitig vorgestellt wurden. Anschließend errichtete die SEG einen Behandlungsplatz und die Feuerwehr die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Dekontanimation. Die Einrichtungen wurden den jeweiligen Helfern vorgestellt. Das Erlernte wurde am Nachmittag in einer gemeinsamen Übung angewendet und vertieft.
Angenommen wurde ein Gefahrgutunfall, in diesem Fall eine Undichtigkeit bei einem mit Ammoniak beladenem Sattelauflieger. Dabei wurden 6 Patienten teilweise schwer verletzt. Diese mussten zunächst von der Feuerwehr aus dem Gefahrenbereich gerettet und dekontaminiert werden, bevor sie an die Helfer der SEG Erbach übergeben und versorgt werden konnten.

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Fachdienst übergreifende Großübung

Am 29.06. fand eine Fachdienst übergreifende Großübung in Erbach statt. Angnommen wurde der Zusammenstoß eines PKW mit einem vollbesetzten Schulbus. Als Folge dieses Unfalls musste ein mit einem Gefahrgutbehälter beladener LKW stark bremsen, so dass der Fahrer schwer verletzt und der Behälter undicht wurde. An diesem Einsatz waren die SEG Erbach, Rettungsmittel des Rettungsdienstes Odenwald, die Transportfahrzeuge der Sanitätszüge des Odenwaldes, der Krieseninterventionsdienst des DRK, OLRDs und LNAs sowie die Feuerwehren aus Erbach mit Stadtteilen und der GABC Zug Odenaldkreis teil. Die SEG Erbach wirkte an dieser Übung mit 19 Helfern und 3 Notärzten mit. Hauptaufgabe der SEG war das Errichten und Betreiben eines Behandlungsplatzes für die schwerverletzten Patienten, die Registrierung und Betreuung der Leichtverletzen und Betroffenen sowie die Unterstützung des Rettungsdienstes bei der Primärversorgung der Notfallpatienten. Insgesamt wurden bei dieser Übung über 30 Patineten behandelt und betreut. Die Schwerverletzten wurden von RTWs und KTWs in Krankenhäuser transportiert.

 

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Bericht Odenwälder Echo

Fortbildung Atemwegsmanagement

Fobi 20140506 

Die Mitglieder der SEG Erbach wurden am Dienstag dem 06.05.2014 in der Atemwegssicherung fortgebildet. Um die Sanitätsausbildung zu ergänzen und zu vertiefen hielt heute ein Fachkrankenpfleger für Anäthesie und Intensivmedizin eine Fortbildung zum Thema Assistenz bei der Endotrachealen Intubation und alternativen Atemwegssicherung mit dem Larynxtubus. Das Anreichen der Intubation und das Einführen des Larynxtubus wurde an einem Intubationstrainer und einem Patientensimulator trainiert.

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